Sep 26
Risiken beim Shopping
Natürlich sollte man nicht verschweigen, dass Onlineshopping nur Sonnenseiten hat. Hin und wieder tauchen auch ein paar Wolken am Horizont auf. Schwarze Schafe kann man auch im Onlinehandel nicht gänzlich ausschließen.
Wenn Probleme auftreten, geht es meistens um folgendes:
“In den meisten Fällen geht es darum, dass bezahlt wurde, aber keine Ware ankommt”, dies erklärt Edda Castelló, die Leiterin der Abteilung Geld und Recht in der Verbraucherzentrale Hamburg.
Sie hat Erfahrung mit Streitigkeiten im Online-Handel.
Das größte Risiko, welches beim Einkauf in den Onlineshops vorhanden ist, dass der Kunde die bestellte Ware im Voraus bezahlen muss. Ob die Ware wirklich ankommt, bleibt am Ende sein Risiko.
Hier ist der Kunde gut beraten, der den Rechnungsbetrag mit einer Kreditkarte begleicht. Sollte die Ware nicht angekommen sein, kann man das Kreditinstitut anweisen, den Rechnungsbetrag zu stornieren. Zahlt der Kunde dagegen per Vorabüberweisung, mittels eines gebührenfreies Girokonto, ist es relativ kompliziert an den gezahlten Betrag zu kommen.
Die Leiterin der Hamburger Verbraucherzentrale rät Kunden, vor dem Einkauf nach einer Adresse und Telefonnummer im Impressum zu schauen.
Dies ist zwar keine Garantie, aber wenn schon die Adresse fehlt oder das Unternehmen vielleicht seinen Sitz im Ausland hat, fällt eine spätere Reklamation schwerer.
Die Verbraucherschützerin rät Kunden folgendes: Sollte die bestellte und bezahlte Ware nicht ankommen, sollte man mittels einem Einschreiben mit Rückschein, dem Verkäufer eine Frist setzten. Nach Ablauf der Frist kann man dann vom Kauf zurücktreten und sein gezahltes Geld zurückfordern.
Mit anwaltlicher Hilfe kann man auch Schadensersatz geltend machen, wenn man das Produkt inzwischen woanders teurer eingekauft hat. Als nächster Schritt folgt dann der Mahnbescheid.
